Lubmin-Transport in Köln gesichtet

Das Schiff „Edo“ mit dem „Lastenträger 40″ wurde am Sa, den 26.Mai 2012 heute um 14.10 in Köln neben dem Dom gesichtet. Es transpotiert radioaktiv belastete Teile aus dem AKW Obrigheim.

Hier auch ein Foto aus Köln.

EDO

In Lubmin soll der Atommüll weiter zerlegt, ein Teil „freigemessen“ (also als unbedenklich eingestuft) und der Rest dann wieder zur Zwischenlagerung nach Obrigheim gebracht werden. Nach Angaben des Transporteurs, der Nuclear Cargo Service, liegt die Strahlenbelastung unter den Grenzwerten. Da aber Grenzwerte nicht immer etwas mit Logik oder Sicherheit zu tun haben (so werden die Grenzwerte in Deutschland vor allem für Kinder stark angezweifelt und dürfen im Fall eines Gaus sogar hochgesetzt werden…), lehnen wir diesen Atommülltourismus ab. Die Transporte verschleiern lediglich, dass es keine sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle gibt und selbst nach einem erfolgreichen Ausstieg das Kapitel Atomkraft noch lange nicht beendet ist. Ebenso wurde den Menschen beim Bau des Zwischenlagers Lubmin versprochen, es wäre nur für den Atommüll aus den DDR-AKW um die Transportproblematiken so gering wie möglich zu halten und nicht wie Morsleben zum Atomklo für West-Atommüll zu werden

Weitere Infos zum Transport siehe sofa-ms.de